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    ESV

     

    Der Eisenbahner-Sportverein Olpe wurde am 19.11.1956 als Betriebssportgemeinschaft gegründet.

     

    In Eigenleistung wurde in der Nähe des Bahnhofes auf dem Gelände der Bundesbahn die ehemalige
    Lehrwerkstatt als Sporthalle hergerichtet. Hier widmete man sich zunächst dem Turnsport.
    Im ehemaligen Magazin des Bahnbetriebswerkes wurde Tischtennis gespielt.

     

    Bereits 1961 war man aber auch Mitglied des Fußball- und Leichtathletikverbandes und nahm an den
    Kreiswaldlaufmeisterschaften mit einer Mannschaft teil. Die Mitgliedschaft in diesem Verband wurde jedoch
    mit Ablauf des Jahres 1961 wieder beendet. Dafür trat der Verein zum 01.01.1962 dem Westfälischen Turnerbund bei.

     

    Zu diesem Zeitpunkt konnten auch die Kegler des Vereins die ersten Erfolge vermelden.
    Während bei der Bezirksmeisterschaft 1961 die Mannschaft des ESV Olpe den 13. Platz belegte,
    gewann der Sportkamerad R. Huckestein die Einzelwertung mit 313 Holz. Auch drei Angler waren zu diesem Zeitpunkt aktiv.

     

    Laut einer Bestandserhebung vom Januar 1962 betrug die Mitgliederzahl 84 Personen

    Die Aktivitäten gliederten sich in die Sportarten Leichtathletik, Schwimmen, Rudern, Angeln, Tischtennis und Kegeln.

     

    Die heute bestehenden Abteilungen „Kegeln und Angeln“ wurden offiziell in der Jahreshauptversammlung am 13.07.1961 gegründet.

     

    Zu dieser Zeit wurde auch Judo in das Sportangebot aufgenommen.

     

    Zu den Glanzzeiten der Bahn in den sechziger Jahren stieg die Zahl der Mitglieder auf über 240 an.

     

    Erster Vereinspräsident war der Sportkamerad Karl Huhn, dem am 10.03.1960 der Sportkamerad Paul Oppenheuser folgte.
    Weiter als 1. Vorsitzende fungierten die Sportkameraden August Benkel, Wilhelm Schürholz und Gerhard Maßing.